Neue Losung für den Kirchentag in Dortmund beschlossen!

Der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag 2019 in Dortmund (19. - 23.6.2019) steht unter der Losung "Was für ein Vertrauen". Das Präsidium des Kirchentages hatte sich auf der Sitzung vom 12. - 14.10.2017 in Fulda aus einer Fülle von Vorschlägen dafür entschieden.

DEKT/Silvia Kriens

Kirchentagspräsident Hans Leyendecker, die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages Julia Helmke (rechts im Bild) sowie die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Annette Kurschus gaben die Losung aus 2. Könige 18, Vers 19 heute im Haus der Evangelischen Kirche in Dortmund bekannt.
Für Kirchentagspräsident Hans Leyendecker ist Vertrauen ein Gegengift für die Untergangsstimmung in der Welt: "Nicht nur seit Trump gibt es ein Gefühl der großen Verunsicherung. Junge Leute haben oft kein Vertrauen in ihre Zukunft mehr, die Alten misstrauen den Eliten. Alle gemeinsam erleben immer wieder eine Welt, die von atemraubender Machtgier, von Rücksichtslosigkeit geprägt ist. Gemeinsam müssen wir die Vertrauenskrise überwinden. Nur wer bereit ist, anderen zu vertrauen, kann auch Vertrauen bekommen. Diese Losung ist bestens geeignet, um darüber zu reden, in welcher Welt wir leben wollen und in welcher Welt nicht."
Generalsekretärin Julia Helmke betont: "Als Kirchentag ist es uns wichtig zu zeigen, wie Vertrauen hilft zu leben - Vertrauen als Kraft, die aktiviert. 'Was für ein Vertrauen' ist eine Losung, die Zuversicht und Ermutigung gibt ohne Fragen und Zweifel auszusparen. Staunend. Fröhlich. Widerständig."Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier

Als Kirchentagssonntag 2019 wurde der 17.3.2019 festgelegt. Wer schon im Jahr vorher einen feiern möchte, da wäre es Sonntag, der 25.2.2018 (immer Reminiszere). Für beide Sonntage wird es eine Arbeitshilfe auf der DEKT Homepage geben.

Gleichzeitig wurde auf dieser Sitzung auch die Präsidentin des 3. Ökumenischen Kirchentages in Frankfurt 2021 gewählt, Frau Bettina Limperg. Sie ist 1960 in Wuppertal geboren und gilt als eine der profiliertesten Juristinnen Deutschlands. Als langjährige Richterin in Stuttgart und seit 2014 Präsidentin des Bundesgerichtshofs, engagiert sie sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit u.a. für freiere Formen des Jugendstrafvollzugs. Die Richterin ist Mitglied der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, da sie in der Nähe von Stuttgart wohnt.