Berliner Kirchentag übergibt Staffelstab an Dortmund

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Von Berlin nach Dortmund: Zum Abschluss des evangelischen Kirchentags hat der Berliner Bischof Markus Dröge symbolisch den "Staffelstab" an die Kirche von Westfalen übergeben.

Der 37. DEKT 2019 wird vom 19. - 23.6.2019 (über Fronleichnam) in Dortmund stattfinden. Hier finden Sie eine erste Stellungnahme aus dem Präsidium des DEKT dazu.

Die westfälische Präses Annette Kurschus nahm den Ahornstab mit dem Kirchentagskreuz darauf am Samstagnachmittag an der Marienkirche in Berlin entgegen. Dortmund werde ein guter Gastgeber 2019 sein, sagte die Theologin. Die Protestantentreffen eröffneten "Freiräume des Glaubens und Denkens, des Zweifelns, Streitens und Hoffens über Themen und Fragen, die alle betreffen". Dortmund wolle sich in zwei Jahren als Stadt präsentieren, die "mehr zu bieten hat als den Dreiklang aus Kohle, Stahl und Fußball", kündigte die Präses an. Neben der Stadt werde sich ganz Westfalen zuständig fühlen für den Kirchentag. Eines der wichtigsten Themen werde die Zukunft der Kirche in der Einwanderungsgesellschaft sein, sagte Kurschus bei der Übergabe vor der Berliner Marienkirche.

Der 38. Kirchentag wird gleichzeitig der 3. Ökumenische Kirchentag werden und vom 12. - 16.5.2021 in Frankfurt stattfinden (über Christi Himmelfahrt).


"Schon lange warten die Christinnen und Christen in Deutschland auf einen 3. Ökumenischen Kirchentag", so hatten der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung und der Bischof der Diözese Limburg, Dr. Georg Bätzing, in ihrem gemeinsamen Einladungsschreiben an DEKT und ZdK geschrieben. Übereinstimmend erklärten sie: "Nach den großen und bewegenden Ökumenischen Kirchentagen in den Jahren 2003 und 2010 sehnen sich viele Menschen in unserem Land danach, erneut ein solches gemeinsames Zeichen zu setzen, mit dem wir über Konfessionsgrenzen hinweg unseren gemeinsamen Glauben an den auferstandenen Christus vor aller Welt bezeugen und ein Bekenntnis zu unserer gemeinsamen Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben der Menschen in unserem Land und darüber hinaus ablegen.